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Schwere(s)Los e.V.

Selbstdarstellung Schwere(s)Los! e.V.

Schwere(s)Los! e.V. besteht seit 2011 als gemeinnütziger Verein und ist aus der Initiative KunstHartz hervorgegangen, einer Vereinigung von Künstler/innen am Existenzminimum, gegründet 2007 von Maren Moormann.
Mit dem Dazustoßen von Michael Labres 2008 war der Grundstein gelegt für die Idee von Schwere(s)Los!:

„Kunst und Kultur für alle“

In Kooperation mit der Diakonie und der Caritas Freiburg sowie der Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V. soll- ten flächendeckend Kunstangebote kostenfrei und niedrigschwellig für jede Frau und jeden Mann möglich gemacht werden, Menschen denen der Zugang zur Kultur verwehrt ist, wohnungslose Menschen sowie psychisch Beeinträchtigte.

Unser erstes Kind war geboren: „LebensKünstler – Kultur für alle“, über drei Jahre (2013-2015) von Aktion Mensch gefördert.
Seit 2016 ist der Verein mit eigenen Räumlichkeiten, zentral gelegen, im Stadtteil Stühlinger in Freiburg verortet. Schwere(s)Los! versteht sich als neues soziokulturelles Zentrum in Freiburg und strebt die Vernetzung mit sozialen und kulturellen Institutionen und Gruppen sowie engagierten Personen und professionellen Künstlern an.

Somit stellt Schwere(s)Los! eine „Plattform der Inklusion“ dar und schafft nicht nur Raum für künstlerische Entfaltung, sondern auch für Begegnung von Menschen unterschiedlichen Alters sowie sozialer und ethnischer Herkunft.
Studierende nutzen das vielfältige Angebot um hier ein Praktikum zu absolvieren (mehrer Bachelorarbeiten wurden schon geschrieben), Sozialstunden können abgeleistet werden und über das Projekt „Digitale Teilhabe“ werden geschenkte Computer und Laptops repariert und an Bedürftige verteilt. Mit unseren interkulturellen Angeboten und Kooperationsprojekten von „willKOMMEN! – Weltkultur für alle“ erreichen wir auch sehr viele Menschen mit Fluchterfahrung. Unsere Räume können für Proben, Seminare und kleine Veranstaltungen zu günstigen Konditionen angemietet werden.

Mit folgendem Leitbild möchten wir durch unsere Tätigkeit ein Zeichen setzen:

„Mit unserer Arbeit möchten wir daran erinnern, dass ein Mensch, auch wenn er aufgrund seiner finanziellen, sozialen oder ethnischen Situation prekär leben muss, ebenso viel wert ist wie sein wirtschaftlich besser gestellter Mitmensch. Und dass er neben seinen Bemühungen um finanzielle Unabhängigkeit auch Raum für die persönliche Entfaltung und Betätigung benötigt.

Unser Anliegen ist es zu verdeutlichen, dass künstlerische Aktivitäten den gleichen Wert und innere Notwendigkeit haben wie so genannte produktive Berufe und dass auch Menschen „vom Rand der Gesellschaft“ ein Recht auf kulturelle Teilhabe haben.“

Der Verein finanziert sich, durch ständige Akquise, aus Fördermitteln und Spendengeldern und wird seit 2017 aus dem Kulturetat der Stadt Freiburg (Kulturelle Bildung) institutionell bezuschusst.