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Kritik am Intensivpflegestärkungsgesetz von Jens Spahn - Beatmung zuhause soll Ausnahme werden

Liebe Mitglieder des Behindertenbeirats, liebe Interessierte,
 
in den vergangenen Tagen hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sein neues Intensivpflegestärkungsgesetz veröffentlicht.
Entgegen der positiven Berichterstattung in den Medien ist dieses Gesetz für Menschen mit Behinderungen, die dauerhaft auf Beatmung angewiesen sind, bedrohlich.
Für sie sieht das Gesetz nur noch in seltenen Ausnahmefällen eine Versorgung zuhause vor. Beatmungspatienten sollen in Spezialeinrichtungen, also Heimen und Kliniken, versorgt werden.
Dabei war es gerade die mögliche ambulante Beatmung, die Menschen mit Behinderungen einen wichtigen Schritt in ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben mit Zugang zur Teilhabe ermöglicht hat.
 
Lesen Sie hierzu die Einschätzung der Interssensvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL):
 
Die Einschätzung von Ottmar-Miles-Paul:
 
Mittlerweile gibt es auch eine Petition, die von ISL und anderen Verbänden unterstützt wird:
 
Sie können diese Email gerne nutzen, um in Ihrem Umfeld auf die negativen Auswirkungen für Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen.
 
Herzliche Grüße

 

Sarah Baumgart
 
Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen
Stadt Freiburg i.Br.
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg

Tel.: 0761 201-3505
Email: sarah.baumgart@stadt.freiburg.de