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(kommunal-)politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen

Das Netzwerk Inklusion Region Freiburg e.V. hat den Zuschlag für das Projekt „Politische Partizipation von Menschen mit Behinderung in der Kommunalpolitik“ erhalten. Das Projekt wird im Rahmen Förderprogramms des Landes Bade-Württemberg „Impulse Inklusion 2018“ mit 18.000 Euro gefördert. Mit Blick auf die im kommenden Jahr anstehenden Kommunal- und Europawahlen hob der Minister zwei Projekte besonders hervor, die sich der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an Wahlen sowie der politischen Beteiligung widmen: „Ich habe die Wahl“ – politische Bildung für Menschen mit geistiger Behinderung“ des Caritasverbandes Stuttgart e. V. und „Politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen in der Kommunalpolitik“ des Netzwerk Inklusion Region Freiburg e. V. Der barrierefreie Zugang zu Informationen über Wahlen und die jeweils unterschiedlichen Politikangebote stehen hierbei im Mittelpunkt. Auch sollen Kandidatinnen und Kandidaten vor Ort auf die Forderungen und Belange von Menschen mit Behinderungen aufmerksam gemacht werden.

 

Im Projekt soll es darum gehen Menschen mit Behinderungen für Kommunalpolitik zu interessieren und sensibilisieren. Von erfolgreichen good-practice-Beispielen soll gelernt werden. Das bedeutet einen Lernprozess für diese, aber auch für Mandatsträger*innen und für die kommunale Verwaltung. Deswegen soll eng mit Menschen mit Behinderungen Kommunalpolitiker*innen und Verwaltung zusammengearbeitet werden. Der Prozess soll so organisiert werden, dass er allen nützt. (z.B. barrierefreie Kommunikation wie Leichte Sprache/Dt. Gebärdensprache).

 

Erste Ideen, wie dies gelingen könnte gibt es:

 

  • Brief an alle Fraktionen: barrierefreie Kommunikation beachten und Programme in Leichter Sprache verfügbar machen
  • Wie funktioniert das Wahlsystem? - In Leichter Sprache.
  • Beratung: Wie geht Wählen im Selbsthilfebüro (die Woche vor der Wahl)
  • Plattform für Fraktionen/Listen: Vorstellung von Wahlprogramm in Leichter Sprache ( → Mi., 8. Mai)
  • ...

 

Zur Begleitung des Projektes wird im Netzwerk Inklusion Region Freiburg e.V. die AG inklusive Kommunalpolitik eingerichtet. Alle können in der Arbeits-gruppe mitmachen.

Leichte Sprache hat eine große Bandbreite an Adressat*innen, weitere Gruppen neben Menschen mit Lernschwierigkeiten profitieren, wie auch die wissenschaftliche Expertise zum Projekt „Leichte Sprache in der Verwaltung“ des Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg (S.33) zeigt: Deutschlernende/Migrant*innen, Demenzkranke, funktionale Analphabeten sowie Menschen mit geringem Bildungsstand.

 

Bei Interesse können Sie gerne schreiben! Wir freuen uns!

 

 

 

Zur Pressemitteilung des Sozial- und Integrationsministeriums Baden-Württemberg: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-foerdert-30-inklusionsprojekte-mit-rund-426000-euro/