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Diesmal digital: Woche der Inklusion vom 2. bis 9. Mai

Der 5. Mai ist europaweit der Protesttag für Menschen mit
Behinderungen. Seit 2017 organisiert und koordiniert die Stadt
Freiburg mit Kooperationspartnerinnen und -partnern um den 5. Mai
herum im jährlichen Wechsel die Woche der Inklusion oder den
Aktionstag Inklusion auf dem Platz der Alten Synagoge. Dabei stellen
Vereine, Gruppen, Vereine und Initiativen ihre Einrichtungen und
Projekte vor und machen auf ihre Bedürfnisse aufmerksam.
Nun steht erneut die Woche der Inklusion an. Sie wird von Sonntag,
2., bis Sonntag, 9. Mai, stattfinden – allerdings nur in digitaler Form.
Nach der corona-bedingten Absage des Aktionstages im Mai 2020
steht auch die Woche der Inklusion 2021 noch im Zeichen der
Pandemie. Um Inklusion sichtbar zu machen und Menschen mit
Behinderungen auch in Zeiten der Pandemie eine Stimme zu geben,
findet sie digital statt. Auf www.freiburg.de/woche-der-inklusion
stellen sich rund 35 Vereine, Gruppen und Initiativen vor, die ein
vielfältiges Programm auf die Beine gestellt haben.
Es umfasst einen religiösen Impuls zu Beginn der Woche, Schnupper-
Gebärdensprachkurse, Fachgespräche, Filme und kulturelle Beiträge.
Den Abschluss der Woche bildet eine Podiumsdiskussion mit dem
Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, der kommunalen
Behindertenbeauftragten Sarah Baumgart und anderen Expertinnen
und Experten. Das Podium behandelt das Thema „Barrierefreie
Kommunikation“ und wird am Samstag, 8. Mai, von 11 bis 13 Uhr live
aus dem Winterer-Foyer des Theaters gestreamt. Als Rahmen werden
Songs der Band Otto Normal, die mit dem Philharmonischen
Orchester aufgeführt wurden, mit gebärdeten Texten eingespielt.
Inklusion bedeutet das Recht auf selbstbestimmte und
gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft und allen
Lebensbereichen. Dazu gehören zum Beispiel Wohnen, Arbeit,
Gesundheitsversorgung, Freizeit, Bildung oder Kultur. Alle sind dabeiund können teilhaben. Alle sind mitgedacht und willkommen.
Niemand wird benachteiligt. Ob Alter oder Geschlecht, Ausbildung,
Herkunft oder Behinderung – Inklusion bewertet Vielfalt als etwas
Positives und lädt alle ein dabei zu sein.
Ansprechpersonen sind die Behindertenbeauftragte, Sarah Baumgart
(Tel. 0761/201-3505, sarah.baumgart@stadt.freiburg.de) und die
Koordinationsstelle Inklusion, Guido Willmann (Tel. 201-3040,
inklusion@stadt.freiburg.de).