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Bericht: Kongress "Wege in eine inklusive Kommune", 13.4.2013

Im Jahre 2009 trat in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (für Erklärungen in Leichter Sprache bitte hier klicken) über die Rechte von Menschen mit Behinderung in Kraft. Sie verfolgt einen inklusiven Leitgedanken, was bedeutet, dass jeder Mensch die Möglichkeit erhält, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter.

Am 13. April 2013 fand im Konzerthaus Freiburg der Kongress "Wege in eine inklusive Kommune" statt, der Fachleute, Interessierte, Betroffene und deren Angehörige über aktuelle Themen in der Inklusionsdebatte informierte und dazu renommierte Fachleute für Vorträge am Vormittag eingeladen hat. Ferner wurden am Nachmittag Fachforen zu unterschiedlichen Themen abgehalten, die dazu dienten, die Umsetzung der UN Menschenrechtskonvention in der Region Freiburg voranzubringen. Ein weiteres Ziel des Kongresses war es, ein Netzwerk Inklusion von Institutionen und Organisationen aufzubauen. Das Netzwerk soll die zukünftige Federführung für die nächsten Schritte hin zu einem inklusiven Gemeinwesen übernehmen.

Organisiert wurde der Kongress vom Paritätischen Wohlfahrtsverband, Regionalgeschäftsstelle Freiburg und einer Vielzahl von Organisationen und Institutionen, die im Bereich Behindertenhilfe tätig sind. Er wurde ermöglicht durch Mittel der Aktion Mensch und vielen Sponsoren.

Die Schirmherrschaft lag beim Oberbürgermeister der Stadt Freiburg Dr. Dieter Salomon und der Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.