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Parität inform-Spezial: Das Netzwerk Inklusion Region Freiburg

Bekanntlich ist das Netzwerk Inklusion Region Freiburg bei der Regionalgeschäftsstelle des Paritätischen Freiburg angesiedelt. Trägerin ist die Werkstatt Parität, eine gemeinnützige GmbH unter dem Dach des Paritätischen Baden-Württemberg. Die Bürogemeinschaft in der Freiburger Innenstadt ist ein starkes Team: bunt, kreativ, innovativ – und inklusiv! Die Innovationskraft des NIRF zeigt sich auch daran, dass das Netzwerk vom Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet wurde und über das Förderprogramm „Impulse Inklusion“ unterstützt wird.

In der aktuellen Ausgabe der „Parität inform“, dem Verbandsmagazin des Paritätischen Baden-Württemberg, wird die Regionalgeschäftsstelle Freiburg auf zehn Seiten vorgestellt. Präsentiert werden u.a. regionale Initiativen der Flüchtlingshilfe, natürlich die Regionalgeschäftsstelle, das Projekt für inklusive Freizeit Freiburg (PFIFF), das Freiburger Bündnis für Familie oder auch ein Interview mit der Intendantin des Freiburger Theaters Barbara Mundel zum Thema „Inklusion auf der Bühne“.

Zwei Artikel der Sonderseiten widmen sich dem Netzwerk Inklusion. Neben dem Bericht zum rundum gelungenen inklusiven Spiel- und Kulturfest „Vereint in Vielfalt“, den Sie HIER finden, werden auf einer Seite die Aktivitäten des NIRF in den gut zwei Jahren seit seiner Gründung am 20. November 2013 vorgestellt:

HAPPY BIRTHDAY: ZWEI JAHRE NETZWERK INKLUSION REGION FREIBURG!

Am 20. November 2015 feierte das Netzwerk Inklusion Region Freiburg seinen zweiten Geburtstag. Über 70 AkteurInnen aus allen gesellschaftlichen Bereichen arbeiten zusammen, um den Inklusionsprozess in Freiburg und Umgebung voranzubringen. Mit seinen Aktionen, Fachgesprächen und Festen hat das Netzwerk in den letzten 24 Monaten Beachtliches geleistet und das Thema Inklusion Schritt für Schritt in der Freiburger Stadtgesellschaft verankert.

So hat z.B. die „AG Begleitung Stadt“ des Netzwerks entscheidend an der Entwicklung des „Aktionsplan für ein inklusives Freiburg“ mitgearbeitet und darauf hingewirkt, dass dieser vom Gemeinderat beschlossen wurde. Neben der Arbeit der verschiedenen Gremien organisiert das Netzwerk regelmäßig Veranstaltungen, um den Inklusionsgedanken in die Breite zu tragen. So nahmen über 120 Menschen an den inklusiven Stadtführungen teil und erlebten, wie Betroffene sich in der Freiburger Innenstadt zurechtfinden (müssen). Bei einer Vor-Ort-Begehung der neuen Universitätsbibliothek konnten Netzwerkmitglieder zeigen, dass beim Thema Barrierefreiheit trotz Beteiligungsverfahren und Bauvorschriften große Unterschiede zwischen Theorie und Praxis liegen. Krönender Abschluss des Jahres war das inklusive Spiel- und Kulturfest „Vereint in Vielfalt“ mit über 300 BesucherInnen.

Neben diesen an die breite Öffentlichkeit gerichteten Aktivitäten bietet das NIRF regelmäßig Veranstaltungen an, die sich mit bestimmten Facetten der Inklusion beschäftigen. Hierzu zählen z.B. Workshops, in denen konkretes Wissen vermittelt wird, wie Inklusion vor Ort gelingt. Um bestimmte Bereiche thematisch tiefergehender zu durchdringen, führt das NIRF zudem Fachgespräche mit prominenten Referenten durch, zuletzt Anfang Oktober zum Thema „Kinder und Jugendliche mit schweren Mehrfachbehinderungen und Inklusion“. Aber auch auf der bundespolitischen Ebene nimmt das NIRF aktiv Einfluss: So lud das Netzwerk die Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae zu einem Informationsgespräch ein, um über das neue Bundesteilhabegesetz zu diskutieren.

Auch 2016 wird das Netzwerk aktiv und kreativ den Inklusionsprozess in der Region Freiburg voranbringen. Neben diversen Veranstaltungen wird ein Schwerpunkt die Umsetzung des städtischen Aktionsplans sein.

Unter der Überschrift "Dateianhang" können Sie die Gesamtausgabe der Parität inform im PDF-Format ansehen und herunterladen. Das Spezial zu den diversen Aktivitäten der Regionalgeschäftsstelle Freiburg findet sich auf den Seiten 36 bis 46, die beiden Artikel über das NIRF sind auf den Seiten 40 und 41 zu lesen.