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Digitales Helfer*innenportal für bürgergetragene Nachbarschaftshilfen in Freiburg? Vortrag, Information und Diskussion

04 Dez 2019

Informationsabend 04.12.2019
Digitales Helfer*innenportal für bürgergetragene Nachbarschaftshilfen in Freiburg – genossenschaftlich organisiert

Burghard Flieger

Die älteren Generationen gehören zu den am schnellsten wachsenden Bevölkerungsgruppen. Auch Freiburg steht durch wachsende Bedarfe der Versorgung Hilfsbedürftiger, Fachkräftemangel in der Pflege und Überlastung pflegender Angehöriger vor immensen Herausforderungen. An einem Vortragsabend am Mittwoch, 4. Dezember, um 17:30 Uhr im Tagungsraum „Schauinsland“ des Rathauses im Stühlinger (Fehrenbachallee 12) wird darüber informiert, wie über eine digitale Unterstützungsstruktur sich daraus resultierende Probleme besser bewältigen lassen.

Eine zukunftsfähige Antwort für eine bessere Koordination zwischen Hilfe Suchenden und Helfenden, liegt im gemeinschaftlichen, koordinierten Handeln. Mit dem digitalen Helfer*innenportal und dem genossenschaftlichen Konzept der Sozialgenossenschaft SAGES eG (www.sages-eg.de) werden fachliche Pflege und bürgerschaftliches Engagement durch Logistik und digitale Technologie so koordiniert, dass sie sich gegenseitig ergänzen und symbiotisch verstärken.

Das Konzept der SAGES eG basiert auf einem Zusammenspiel von bestehenden nachbarschaftlichen Netzwerken und bislang schwierig zu koordinierenden einzelnen Helfern. Hinzu kommen noch viele Angehörige, die bei Bedarf von Pflegefachkräften geschult und angeleitet werden. Mit dem neuen digitalen Ansatz kann die „Last“ der pflegenden Angehörigen auf viele Schultern verteilt werden. Eine Helfer*innendatenbank und deren intelligente Nutzung sorgen dafür, dass Engagement für den einzelnen Helfer nicht zur Pflicht, sondern zur Bereicherung wird. Das lässt sich erreichen, indem die Helfer nur passgenaue Einsatzanfragen bekommen. In einem vorher stattfindenden Aufnahmegespräch wird von jedem Helfer ein Profil angefertigt und im System hinterlegt.

Zusammen mit den bereits jetzt aktiven und Nachbarschaftshelferinnen und –helfern in Freiburg verspricht die Verknüpfung von Fachkräften, Nachbarschaftshilfen, Logistik und Digitalisierung ein soziales Unterstützungsnetzwerk zu werden, das hilfsbedürftige Menschen mittelfristig innerhalb von 24 Stunden Rückkopplung gibt, zuverlässig versorgt und pflegende Angehörige kostengünstig entlastet. Wie gut dies funktioniert, erläutert Thomas Oeben in einem Fachvortrag am Mittwoch, 4. Dezember, um 17:30 Uhr im Tagungsraum „Schauinsland“ des Rathauses im Stühlinger (Fehrenbachallee 12) anhand eines praktischen Beispiels aus München.