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Bericht: Runder Tisch Dietenbach vom 20.9.2016

Am Dienstag, 20.9.2016 traf sich der Runde Tisch Dietenbach im Ratssaal des Technischen Rathauses, um über den Auslobungstext für den städtebaulichen Wettbewerb zum neuen Stadtteil Dietenbach zu diskutieren.
"Der Runde Tisch bringt für den Dialogprozess wesentlichen Zielgruppen, Institutionen, Organisationen und Vereine an einen Tisch. Er bündelt so die unterschiedlichen
Interessen der Stadtgesellschaft. Das Gremium tagt zwischen den öffentlichen Veranstaltungen und speist seine Erfahrungen ein. Zudem können die Akteure spezifische Informationen zum Dialogprozess und zur Entwicklung des neuen Stadtteils in ihren Netzwerken verteilen." (1. Infobrief vom 7.12.2015 zum Bürgerdialog zur Entwicklung des neuen Stadtteils, Stadt Freiburg im Breisgau, Amt für Projektentwicklung und Stadterneuerung, PG Dietenbach).
Auch ein Michael Feller, Netzwerk-Mitarbeiter, war anwesend und versuchte inklusiven Interessen zu stärken.
Gleich zu Beginn wurde eine Vertretung des Runden Tisches als sachverständige Beratung für die Jury gewählt. Bei insgesamt 4 Kandidaten wurde Dr. Clemens Back, (Leitung Quartiersarbeit Rieselfeld.
Anschließend ging es um inhaltliche Aspekte der Auslobung. Dabei wurde von mehreren Akteur_innen angesprochen, dass im Auslobungstext der Bereich "Soziales" stärker betont werden sollte. Angesprochen wurde auch sich wandelnde Mobilität und gewünschte Nutzungsflexibilität von Gebäuden. Auch energierelevante Themen wurden aufgegriffen. Einem Ringschluss der Stadtbahn (Rieselfeld - Dietenbach - Paduaallee) wurde mit Verweis auf ungenügend finanzielle Mittel eine Absage erteilt, der neue Stadtteil wird jedoch über eine Verlängerung der Rieselfeld-Linie erschlossen.
Neben Sarah Baumgart (städtische Behindertenbeauftragte) setzten sich auch Manfred Wolf (Mieterverein Regio Freiburg e.V.) und Michael Feller (Netzwerk Inklusion Region Freiburg) dafür ein, dass das Thema Barrierefreiheit mehr in den Auslobungstext zu verankern ist. Auch wenn sich dieses aufgrund des geforderten Maßstabes zum jetzigen Zeitpunkt nicht in den Planungen abbilden lasse und sich die Barrierefreiheit als Begriff zwar im Text finde, so seiein Mitbedenken von Anfang an notwendig, um künftige Fehlplanungen zu vermeiden.
Nun wird der Entwurf überarbeitet bis der Gemeinderat Anfang 2017 die finale Auslobung beschließt, die Grundlage für den städtebaulichen Wettbewerb ist.

Informationen zum neuen Stadtteil, bisherigen Veranstaltungen und zum Partizipationsprozess allgemein finden Sie auf den Internetseiten der Stadt Freiburg